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OUTCOME-DRIVEN INNOVATION®

Outcome-Driven Innovation (ODI) ist ein Prozess zur systematischen Entdeckung und Nutzung von Wertschaffungspotenzialen. Von unserem Partner Anthony Ulwick entwickelt, basiert Outcome-Driven Innovation® auf drei grundlegenden Annahmen: 

1. Menschen verwenden Produkte und Dienstleistungen, um Aufgaben zu erledigen (jobs-to-be-done). Lösungen ändern sich schnell. Die Aufgaben, die Menschen erledigen wollen, bleiben dagegen über längere Zeit stabil.

2. Ein Markt ist die Menge an Menschen (job executors), die eine Aufgabe erledigen wollen. Absatzzahlen bereits existierender Produkte sind daher kein verlässliches Maß für das Potenzial einer Innovation.

3. Aufgaben von Menschen sind Prozesse mit gewünschten Ergebnissen (desired outcomes). Im Markt erfolgreiche Innovationen unterstützen Menschen dabei, eine Aufgabe besser, schneller, günstiger und nachhaltiger zu erledigen.

Arbeit am Laptop
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Bauarbeiter vor Ort

DER ODI PROZESS

Outcome-Driven Innovation wendet diese grundlegenden Annahmen in einem systematischen Prozess an:

1

Definition des Markts

2

Kundenziele erkennen

3

Potenzial quantifizieren

4

Wachstum definieren

Für welchen Markt, also für welche Kundengruppe mit welcher Aufgabe soll innoviert werden?

Wie gelingt die Erledigung einer Aufgabe ideal? Welche Ziele ("outcomes") brauchen viel Zeit, was ist fehleranfällig? Wo gibt es Ineffizienzen?

Welche Ziele innerhalb einer Aufgabe sind für viele untererfüllt? Welche Gruppen (Marktsegmente) stehen vor besonders großen Herausforderungen?

Welche Strategie löst die meisten untererfüllten Bedürfnisse? Gibt es Bedarf für maßgeschneiderte (digitale) Lösungen? Wo kann man Leistung einsparen?

Ein Hersteller von Medizintechnik möchte Pflegekräfte dabei unterstützen, den Flüssigkeitshaushalt (Hämodynamik) von Schwerkranken ins Gleichgewicht zu bringen und zu halten.

Präzise formulierte Wunschziele dokumentieren, was Pflegekräfte erreichen wollen, wenn sie das hämodynamische Gleichgewicht von Patient:innen managen. Pflegekräfte möchten u.a. weniger Zeit dafür benötigen, um kritische Blutwerte laufend zu erheben.

Für 60% aller Pflegekräfte ist die Labordiagnostik zeitaufwendig. Ein Segment von Pflegekräften hat jedoch besondere Schwierigkeiten mit dem Verhindern Komplikationen beim Absetzen der Therapie. Das wurde in der ODI-Segmentierung erkannt.

Der Medizintechnik-Herstellerinvestiert nun in moderne Sensorik, die kritische Blutwerte laufend messen kann. In Kooperation mit einem Pharmaunternehmen wird eine neue Methode zur Verabreichung von Medikamenten entwickelt, die Komplikationen früh erkennt und minimiert.

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